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Alexander Liebreich
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7. ABONNEMENTKONZERT

Donnerstag, 10. Juni 2010, 20 Uhr, Prinzregententheater

ANATOLI KOTSCHERGA Bass
ALEXANDER LIEBREICH Dirigent

Toru Takemitsu ›Requiem‹ für Streicher (1957)
György Kurtág ›Ligatura y‹ (1995) und ›Merran´s Dream‹ (1998)
für Streichorchester
Modest Mussorgsky ›Lieder und Tänze des Todes‹ (1875–77)
Bearbeitung für Bass und Kammerorchester von Theo Verbey (1994)
Peter Ruzicka ›Trans‹ (2010), Auftragswerk des MKO [Uraufführung]
Alfred Schnittke Triosonate (1987), Bearbeitung für Streichorchester

 

Konzerteinführung 19.10 Uhr, Prinzregententheater

Zu Gast beim 7. Abonnementkonzert des MKO unter der Leitung seines Chefdirigenten Alexander Liebreich ist der russische Bass Anatoli Kotscherga, der zuletzt u.a. in „Boris Godunov“ und im „Barbier von Sevilla“ an der Bayerischen Staatsoper und als Komtur im „Don Giovanni“ bei den Salzburger Festspielen gefeiert wurde. Beim MKO gastiert Kotscherga mit den höchst eindrucksvollen „Liedern und Tänzen des Todes“ von Modest Mussorgsky. Daneben steht eine Uraufführung: „Trans“ für Kammerensemble von Peter Ruzicka wurde vom MKO mit Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung in Auftrag gegeben und reflektiert wie schon der Titel verrät, transzendentale Grenzerfahrungen. Auch die anderen Musiken im 7. Abonnementkonzert sind mehr oder weniger direkt aus persönlichen Krisen unterschiedlicher Art entstanden, wandeln zwischen Sphären und reflektieren vielfältig das Saison-Thema „Jenseits“. So äußert sich im „Streichtrio“ von Alfred Schnittke, das von Juri Bashmet zur „Triosonate für Streicherorchester“ bearbeitet wurde, eine todesdüstere und zugleich lichttrunkene Sehnsucht nach Läuterung: Schnittke ahnte nach eigenen Worten mit dem Werk seinen ersten Schlaganfall voraus. Auch das „Requiem“ für Streicher von Toru Takemitsu spürt dem Werden, Sein und Vergehen nach, wohingegen György Kurtág in „Ligatura y“und „Merran’s Dream“ mit erinnertem und gewandeltem Material arbeitet – um Zeit und Raum aufzuheben.

Kartenpreise
EUR 53,– / 49,– / 44,– / 35,– / 27,–
EUR 12,– Jugendkarte (≤ 28 Jahre)

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