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Alexander Liebreich
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2. ABONNEMENTKONZERT

Donnerstag, 19. November 2009, 20 Uhr, Prinzregententheater

PEKKA KUUSISTO Violine
JEREMIAS SCHWARZER Blockflöte
ALEXANDER LIEBREICH Dirigent

Joseph Haydn Sinfonie Nr. 52 c-Moll Hob. I:52
Helena Tulve ›Hõbevalge (Silverwhite)‹ für Violine und Streichorchester (2008)
Samir Odeh-Tamimi „Madjnun“ für Blockflöte und Streichorchester (2009) [Uraufführung]
Richard Strauss ›Metamorphosen‹ – Studie für 23 Solostreicher (1944/45)

 

Konzerteinführung 19.10 Uhr, Prinzregententheater
Dr. Meret Forster im Gespräch mit Helena Tulve und Samir Odeh-Tamimi

Der Kompositionsauftrag an Samir Odeh-Tamimi wird gefördert durch die Kunststiftung NRW

Beim 2. Abonnementkonzert des MKO am 19.11.2009 gibt es ein Wiedersehen mit dem finnischen Violinisten Pekka Kuusisto, der bereits bei seinem MKO-Gastspiel im Dezember 2006 Presse und Publikum begeisterte. Der „nordische Paganini“ (Abendzeitung) ist mit dem 2008 entstandenen Werk „Hõbevalge [Silverwhite]“ für Violine und Streichorchester der jungen estnischen Komponistin Helena Tulve zu hören, die das Münchner Kammerorchester in diesem Abonnementkonzert vorstellt. Mit dem Komponisten Samir Odeh-Tamimi verbindet das MKO dagegen bereits eine lange und enge Zusammenarbeit. Jetzt wird das MKO zusammen mit dem Blockflötisten Jeremias Schwarzer ein weiteres Werk des Komponisten zur Uraufführung bringen: „Madjnun“ für Blockflöte und Streichorchester wurde von der Kunststiftung NRW für Jeremias Schwarzer in Auftrag gegeben. Beide zeitgenössischen Werke haben einen engen Bezug zum Saisonmotto „Jenseits“: Tulves „Hõbevalge [Silverwhite]“ thematisiert das existentielle Verlangen nach Licht und die Suche nach dem „inneren Licht“; Odeh-Tamimis auf einer alten orientalischen Legende beruhende Komposition „Madjnun“ handelt von Fremdheit und der Sehnsucht nach der Heimat. Umrahmt wird der Abend von der Sinfonie Nr. 52 c-Moll Hob. I:52 von Joseph Haydn, ein Nachtstück, das bereits Anklänge an die geheimnisvolle, mystisch-transzendente Romantik voraus nimmt, und den „Metamorphosen“ für 23 Solostreicher von Richard Strauss, die 1944/45 entstanden und die der Komponist selbst als Endzeit-Musik auf eine untergehende Musikkultur beschrieb, die aber dennoch in ihrem transitorischen Charakter eine immense Wirkung auf spätere Komponisten wie Peter Ruzicka und Bernhard Lang hat.

Die Konzerteinführung gestaltet Dr. Meret Forster zusammen mit den Komponisten Helena Tulve und Samir Odeh-Tamimi.

Kartenpreise
EUR 53,– / 49,– / 44,– / 35,– / 27,–
EUR 12,– Jugendkarte (≤ 28 Jahre)

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