

Donnerstag, 15. Oktober 2009, 20 Uhr, Prinzregententheater
CHRISTOPH PRÉGARDIEN Tenor
FRANZ DRAXINGER Horn
ALEXANDER LIEBREICH Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zur Oper ›Don Giovanni‹ KV 527
Claude Vivier ›Zipangu‹ für Streichorchester (1980)
Benjamin Britten Serenade op. 31 für Tenor, Horn und Streicher (1943)
Franz Schubert ›Tränenregen‹ D 795 Nr. 10 A-Dur aus ›Die schöne Müllerin‹
›Der Wegweiser‹ D 911 Nr. 20 g-Moll aus ›Die Winterreise‹
›Du bist die Ruh´‹ D 776 Es-Dur
(Orchestrierungen von Anton Webern)
Franz Schubert Sinfonie Nr. 7 h-Moll D 759 ›Die Unvollendete‹
18.30 Uhr, Dr. Eleonore Büning (FAZ) im Gespräch mit Alexander Liebreich
Mit freundlicher Unterstützung von
Prof. Georg und Ingrid Nemetschek
Für seine Schubert-Interpretationen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, erst kürzlich erhielt er für seine Interpretation des Liedzyklus „Die schöne Müllerin“ den Midem Classical Award 2009 in der Kategorie „Recording of the Year": Nun eröffnet der Tenor Christoph Prégardien mit Alexander Liebreich am 15. Oktober im Prinzregentheater die neue Saison des Münchener Kammerorchesters. Neben Schubert-Liedern, die Anton Webern 1903 orchestriert hat, ist Christoph Prégardien in der „Serenade“ op. 31 für Tenor, Horn und Streicher von Benjamin Britten zu hören. Passend zum Saison-Thema „Jenseits“ werden in diesem 1943 komponierten Vokalzyklus Gedichte vertont, die den Kreislauf des Lebens reflektieren. Als Hornsolist konnte Franz Draxinger vom Bayerischen Staatsorchester gewonnen werden. Dagegen verarbeitet Claude Vivier in „Zipangu“ für Streicher, das 1980 entstand, Eindrücke aus einer Reise nach Asien: Indem fernöstliche und westliche Spielweisen verwoben werden, entsteht eine neue klangliche Synthese, in der sich Grenzen aufheben. Mit der Ouvertüre aus Mozarts „Don Giovanni“ wird zudem eine Oper gewürdigt, in der das Jenseitige – in Gestalt des steinernen Gastes, der Statue des vom Titelhelden getöteten Komturs – die zentrale dramaturgisch-musikalische Rolle spielt. Die 7. Sinfonie von Franz Schubert markiert den Schlusspunkt des Abends: Wie keine andere Sinfonie von Schubert ist sie von Todesahnung und Jenseitigkeit geprägt und verweist darin auf die Lieder, Klavierwerke und Kammermusiken von Schubert. Auch deswegen erscheint die 7. Sinfonie von Schubert weniger wie eine „Unvollendete“, sondern vielmehr wie eine „Unvollendbare“.
Kartenpreise
EUR 53,– / 49,– / 44,– / 35,– / 27,–
EUR 12,– Jugendkarte (≤ 28 Jahre)
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